Meine Rezensionen

Freitag, 21. Juli 2017

[BUCHVORSTELLUNG] MENSCHEN IN NEW YORK - GESICHTER EINER STADT VON BRANDON STANTON

Ohne viel Worte möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches ohne eben diese auskommt. Der Fotograf lässt zwar keines seiner 400 Fotos unkommentiert, dennoch kommt er mit sehr wenigen Worten aus. Viele der Bildunterschriften sind Zitate der Menschen, die er fotografiert hat, oder eine Anekdote zur Entstehung des Bildes.
 

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Quelle: goodreads.com

Bildband | Hardcover
Erscheinungsdatum: 20. Oktober 2014
Preis: 24,99 Euro
ISBN: 978-3-86690-427-9
Seiten: 304 | 400 Abbildungen
Verlag: NG Malik Buchgesellschaft mbH (National Geographic)
Originaltitel: Humans of New York (Aus dem Amerikanischen, 2013)
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Im Sommer 2010 startete der Fotograf Brandon Stanton sein ambitioniertes Projekt: ein fotografisches Porträt von New York City. Bewaffnet mit seiner Kamera durchstreifte er die Stadt, um die echten New Yorker und ihre Geschichten einzufangen. Das Ergebnis war sein außergewöhnlicher Blog „Humans of New York“, in dem er seine faszinierenden Fotos zeigte und mit Zitaten und Anekdoten versah. Die Zahl seiner Follower wuchs schnell auf über drei Millionen. Das Buch zeigt 400 berührende Fotos, darunter exklusive Schnappschüsse und viele neue Geschichten: Die Menschen sind so unterschiedlich, wie man es von New York erwartet. Ein ehemaliger Flüchtling aus Kroatien, der nachts als Gebäudereiniger arbeitet, tagsüber studiert und nach zwölf Jahren seinen Abschluss in klassischer Literatur macht. Ein Transvestit, der/die sich nach einem Geldschein bückt und auf dem Hintern landet. Ein Junge, der nachts in der U-Bahn im Arm seines Vaters schläft – ein buntes Kaleidoskop dieser verrückten Stadt. „Menschen in New York“ präsentiert eine erstaunliche Sammlung von Bildern der wahren New Yorker Persönlichkeiten. (Textquelle: goodreads.com)


Quelle: Bildband "Menschen in New York"
Mein Fazit: Manchmal sagt ein Foto (oder ein Gesichtsausdruck) mehr als tausend Worte. Bisher hat es kaum ein Buch geschafft, so viele verschiedene Emotionen in mir wachzurufen. Dieser Bildband bestärkt mich einmal mehr darin, einfach ich selbst zu sein. Mit seiner Kamera fängt Brandon Stanton die Einzigartigkeit einer jeden Person ein, die sich vor seine Linse getraut hat. Menschen aus aller Herren Länder, unterschiedlichster Glaubensrichtungen und jeden Alters - echte Originale eben, die in New York ihre Heimat gefunden haben. 

Ein Obdachloser, dessen einziger Traum es ist, Angeln zu gehen, ein Mann der sich für einen Zeitreisenden hält und ein als Gorilla verkleiderter junger Mann, der im Park musiziert und seinen "geisteswissenschaftlichen Abschluss" bereut. Ein kleiner Junge der mit Hut und Anzug zur Schule geht, ein kleines Mädchen mit Mut zu eigenem Stil und ein weiterer Junge, der mit Fliege um den Hals im Park Baseball spielt. Ein Zigaretten rauchender katholischer Mönch, ein junger Mann, der sich im Koffer seiner Freundin in ihr Wohnheim schmuggelt und ein älterer Herr, der eine Jacke mit Comicmotiven trägt.

Menschen mit großen Träumen und interessanten Geschichten, das erwartet euch in diesem wunderbaren und farbenfrohen Bildband. Ihr werdet lachen und weinen und euch wundern, welche Gefühle ein Foto in euch auslösen kann. Wie schon gesagt: ... mehr als tausend Worte ...


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Quelle: goodreads.com
Der Fotograf, Autor und Blogger Brandon Stanton wurde 1984 in Georgia (USA) geboren. 2010 bekam er seine erste Kamera, damals hat er noch als Wertpapierhändler gearbeitet. Als er kurz darauf seinen Job verlor, beschloss er Fotograf zu werden. Nach einer Fototour durch mehrere amerikanische Großstädte, ging er im Sommer 2010 nach New York, wo er heute noch lebt. Sein Blog Humans of New York hat mittlerweile über 3 Millionen Follower.  (Quelle: Einleitung aus dem Bildband "Menschen in New York")



2015 ist eine weiterer BILDBAND von Brandon Stanton erschienen:
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Quelle: goodreads.com



















Montag, 10. Juli 2017

[EIN BOOKNERD AUF REISEN] Meine Reiselektüre für die Niederlande


(Fotos © M. und Corinna Bub)
Wir haben dieses Wochenende spontan einen kleinen Abstecher an die Nordsee in den Niederlanden gemacht. 

 

Gewohnt haben wir im Grand Hotel Beatrix, in dem wunderschönen Örtchen Huisduinen. Die Unterkunft befindet sich direkt an einem Deich, nur wenige Gehminuten von einem Sandstrand entfernt. 




Da Huisduinen direkt bei Den Helder liegt und von dort die Fähre auf unsere Lieblingsinsel Texel ablegt, haben wir die Gelegenheit genutzt und die verfügbaren zwei Tage auf Texel am Strand verbracht. 



Natürlich durfte auch hier die passende Strandlektüre nicht fehlen:


Ich liebe die Bücher der britischen Autorin Lucy Clarke. Ihr neuer Schmöker "Die Bucht, die im Mondlicht versank", steht ihren anderen Veröffentlichungen in nichts nach. 

VERLAGSTEXT
Als Jacob sich von seiner Mutter Sarah verabschiedet, um zu einer Strandparty zu gehen, ist alles wie immer. Am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es war: Jacob ist verschwunden. Vor genau sieben Jahren verschwand auch Marley an diesem Strand, der Sohn von Sarahs bester Freundin Isla. Später wurde er tot geborgen. Verzweifelt sucht Sarah nach Spuren und stößt dabei auf viele Fragen: Wo war ihr Mann in der Nacht, als Jacob verschwand? Warum sind Jacobs Klamotten in Islas Haus? Und was verschweigt der Fischer, der damals Marleys Leiche fand? Stück für Stück setzt sich ein Bild der Ereignisse zusammen, das Sarah dazu zwingt, sich endlich einer Wahrheit zu stellen, vor der sie so viele Jahre lang die Augen verschlossen hat.



 
Ich wünsche euch eine wundervolle Woche, hoffentlich müssen wir nicht zu sehr schwitzen.

Mittwoch, 5. Juli 2017

[MONATSRÜCKBLICK] JUNI 2017


Gefühlt ging der Juni wahnsinnig schnell rum, aber wir waren auch viel unterwegs und haben genauso viel gearbeitet.
 
Im Juni habe ich kein Buch gelesen, 1 abgebrochen und 1 Hörbuch gehört.

Zur Info: Wenn möglich, habe ich euch die erwähnten Bücher/Verlage/Autoren, Filme, Serien, Restaurants und Orte verlinkt. © Fotos: Michael und Corinna Bub

Sonntag, 25. Juni 2017

[MONATSRÜCKBLICK] MAI 2017


Der Mai wurde von unserer Reise nach Norwegen dominiert, außerdem habe ich gefühlt ununterbrochen an meinem Blog gearbeitet. Ich habe jetzt ein neues Headerbild und die Aufteilung ist eine andere, allerdings bin ich auch jetzt, Ende Juni, immer noch nicht fertig.

Ich habe im Mai 4 Bücher gelesen und 1 Hörbuch gehört.

Zur Info: Wenn möglich, habe ich euch die erwähnten Bücher/Verlage/Autoren, Filme, Serien, Restaurants und Orte verlinkt. © Fotos: M. und Corinna Bub

Sonntag, 18. Juni 2017

[EIN BOOKNERD AUF REISEN] München. Ein Reiseführer von Agnes Fazekas



Was macht man, wenn man nur einen Tag in München zur Verfügung hat? Wir haben uns mithilfe des DuMont direkt Reiseführers ein kleines Programm zusammengestellt:



Donnerstag, 15. Juni 2017

[EIN BOOKNERD AUF REISEN] Meine Reiselektüre für München

Fotos © M. und Corinna Bub

Wahrscheinlich werde ich nicht sehr viel Zeit zum Lesen haben, denn unsere Reise nach München ist eigentlich eher ein Wochenendtrip. Trotzdem würde ich niemals ohne Buch im Gepäck verreisen. Aber vernünftigerweise werde ich mich auf folgende zwei Bücher beschränken:


Freitag, 26. Mai 2017

[REZENSION] VOR MIR DIE STERNE VON BETH HARBISON

http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/cover/9783746632292.jpg
Quelle: Aufbau Verlag

Taschenbuch
Verlag: Aufbau
Seiten: 415
Preis: 9,99 €
Erscheinungsdatum: 18. Juni 2016
ISBN: 978-3-7466-3229-2
Originaltitel: If I Could Turn Back Time
(Aus dem Amerikanischen, 2015)
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Quelle: goodreads.com
KLAPPENTEXT
Kurz vor ihrem 38. Geburtstag gerät Ramie Phillips in die Krise: Zwar hat sie alles, was sie immer wollte – eine Karriere, tolle Freunde, ein Leben im Wohlstand –, aber wann hat sie eigentlich aufgehört, an die Liebe zu glauben? Und welche Rolle spielte dabei der Tod ihres Vaters? Als sie nach einem Unfall wieder zu sich kommt, ist Ramie plötzlich wieder 18 Jahre alt – und kann alle Entscheidungen von damals mit dem Wissen von heute erneut treffen. Doch die Frage, welcher Weg sie zu ihrem Glück führen wird, ist immer noch nicht viel leichter zu beantworten.

Was wäre, wenn …?
Wenn ich ihm damals verziehen hätte?
Wenn ich ihm gesagt hätte, wie sehr ich ihn liebe?
Wäre ich heute glücklich?

Ich habe eine Vorliebe für Geschichten, die sich mit dem Thema Zeitreisen beschäftigen. In meinen Teenagerjahren habe ich mir immer wieder den Film Peggy Sue hat geheiratet angesehen und viele Jahre danach, Anfang 30, die Serie Being Erica - Alles auf Anfang. Auch Jay Asher und Carolyn Mackler greifen mit ihrem fesselnden Jugendbuch Wir beide irgendwann ein ähnliches Thema auf, ebenso Lauren Oliver mit ihrem verfilmten Romandebüt Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie sehr ich mich auf Vor mir die Sterne gefreut habe. Gut geschriebene Bücher, die dieses Thema behandeln, gibt es leider nicht wie Sand am Meer. Ich war sehr gespannt, wie die amerikanische Autorin Beth Harbison die Zeitreise ihrer Protagonistin umsetzen würde.